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Boxsport

Boxen ist ein Kampfsport und gehört seit den III. Sommerspielen 1904 in St. Louis im US-Bundesstaat Missouri mit mehreren Gewichtsklassen zum olympischen Sportprogramm. Weitere Kampfsportarten, in denen sich zwei Sportler direkt gegenüber stehen und miteinander um den Sieg kämpfen, sind Judo, Karate oder Ringen. Im Boxsport bekämpfen sich die beiden Kontrahenten, also die Boxer ausschließlich mit den geschlossenen Fäusten. Die Kampffläche, der Boxring ist abgegrenzt und wird nach Kantenlänge gemessen. Der Kampfbereich innerhalb des Boxrings wird von mehreren Seilen umspannt, die in festgelegten Höhen hängen.

Boxsport

Boxen ist ein Kampfsport und gehört seit den III. Sommerspielen 1904 in St. Louis im US-Bundesstaat Missouri mit mehreren Gewichtsklassen zum olympischen Sportprogramm. Weitere Kampfsportarten, in denen sich zwei Sportler direkt gegenüber stehen und miteinander um den Sieg kämpfen, sind Judo, Karate oder Ringen. Im Boxsport bekämpfen sich die beiden Kontrahenten, also die Boxer ausschließlich mit den geschlossenen Fäusten. Die Kampffläche, der Boxring ist abgegrenzt und wird nach Kantenlänge gemessen. Der Kampfbereich innerhalb des Boxrings wird von mehreren Seilen umspannt, die in festgelegten Höhen hängen.

Das Boxen als solches, und insofern auch der Boxsport ist mehrere tausend Jahre alt. Bei den 23. Olympischen Spielen in der Antike im Jahre 688 vor Christi Geburt in Griechenland wurde erstmals der damalige Faustkampf ausgetragen. Das heutige, so genannte moderne Boxen ist seit den 1680er Jahren in England dokumentiert. Ab dem 18. Jahrhundert wurden am Königstheater im Londoner West End regelmäßig Boxkämpfe veranstaltet. Es gab kaum Regeln und Bestimmungen für das Boxen als Sport beziehungsweise Wettkampf. Das änderte sich grundlegend, als der Boxsport in das olympische Programm aufgenommen wurde. Im Jahre 1906 wurde mit dem Kölner SC Colonia 1906 e.V. der erste deutsche Amateurboxclub gegründet, und im Dezember 1920 fanden die ersten offiziellen Deutschen Meisterschaften statt.

Boxsportaustattung für Profis und Amateure

Heutzutage wird der weltweite Boxsport in den Profi- und in den Amateursport unterteilt. Zur Boxausstattung gehören die Boxstiefel, die Bandagen, die Handschuhe sowie der Zahn- beziehungsweise Mundschutz. Mit dieser Ausrüstung besteigen alle Boxer den Boxring, unabhängig von Alter und Gewichtsklasse. So unterschiedlich die Boxer sind, so vielfältig und vielseitig sind auch die einzelnen Ausrüstungen. Man könnte auch sagen individuell. Denn alles muss genau passen und sitzen. Beginnend beim Schuhwerk, weiter über die Boxbandagen und die Boxhandschuhe bis hin zum Zahnschutz. Der Boxsport ist sehr trainingsintensiv. Der Boxer muss buchstäblich topfit, körperlich kräftig und gleichzeitig schnell sein. Für das Boxtraining gibt es ein vielfältiges Zubehör. Am bekanntesten sind der Sandsack, das Wandschlagpolster oder das Sprungseil. Ähnlich wie beim Fechten auch, wird viel körperliche Fitness trainiert, ohne dass der Boxring betreten wird.

Amateur- und Profiboxen

Der weltweite Boxsport ist sowohl für Profis als auch für Amateure straff organisiert und strukturiert. Bei den Olympischen Spielen sind ausschließlich Amateure startberechtigt. Sie werden von den nationalen Boxverbänden gemeldet, und erfahrungsgemäß wechseln die Erfolgreichsten unter den Amateurboxern in das Profilager, wenn sie bei den Amateuren besonders erfolgreich waren. Im Profiboxsport gibt es weltweit mehrere Verbände, die ihre eigenen Weltmeisterschaften und Profikämpfe veranstalten. In diesem Sinne gibt es nicht einen einzigen Profiweltmeister, sondern den des jeweiligen Weltverbandes. Profiboxer wie die Brüder Klitschko sammeln aus diesem Grunde die Titel der einzelnen Weltverbände. Ihr großes Ziel ist es, einmal Weltmeister im Profiboxsport aller Verbände zu sein. De facto müssen sie dazu mehrere Male, nämlich in allen konkurrierenden Profiweltverbänden der dortige Weltmeister werden und Ihren Gürtel immer wieder verteidigen.

Die Boxamateure haben es da etwas einfacher: Wer gewinnt, ist Olympiasieger! Jedenfalls bis zu den nächsten Olympischen Spielen.