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Mixed Martial Arts - MMA

Mixed Martial Arts (deutsch: gemischte Kampfkünste), in Deutschland häufig auch "Freefight“ und "Ultimate Fighting" genannt, ist eine Kampfsportart, die Elemente aus Boxen, Kickboxen, Muay Thai, Ringen, Judo und Jiu-Jitsu vereint. Gewonnen werden kann entweder durch Punktrichterentscheidung, Knockout oder eine sogenannte Submission, also einen Aufgabegriff. Die eigentlich falsche Bezeichnung „Ultimate Fighting“ kommt dabei durch den Namen der weltweit größten Mixed Martial Arts-Promotion („Ultimate Fighting Championship“ kurz: UFC) zustande, den die deutschen Medien meist unverändert übernehmen.


Mixed Martial Arts - kurz: MMA

Die Sportart hat in Deutschland vor allem immer wieder durch negative Presseberichte Schlagzeilen gemacht, da die Sportart für Außenstehende sehr brutal aussieht und häufig ein Mangel an Regeln kritisiert wird. Der Sport beinhaltet tatsächlich aber sehr viele Regeln und die Sicherheit der Kämpfer steht bei allen Beteiligten an oberster Stelle. Auch die Schäden für die Athleten konnten bisher nicht als schwerwiegender als wie bei vergleichbaren Sportarten, beispielsweise Boxen oder Muay Thai, nachgewiesen werden. Dennoch sollte hier gesagt werden, dass der Sport noch sehr jung ist und daher kaum Daten über die Langzeitfolgen von Mixed Martial Arts-Kämpfen bekannt sind. 

Ursprünge der Mixed Martial Arts

Die Ursprünge der Mixed Martial Arts liegen im weitesten Sinne tausende von Jahren zurück. Schon die alten Griechen kannten die sogenannte Pankration. Diese damals sogar olympische Sportart war ebenfalls eine Mischung verschiedener Kampfsportarten wie Faustkampf und Ringen, die jedoch weniger Regeln beinhaltete. Besonders hitzige Wettkämpfe endeten teils sogar mit dem Tod der Athleten. Nicht umsonst vergleicht man auch heutzutage MMA Kämpfer mit den damaligen Gladiatoren.

Die moderne Form der Mixed Martial Arts dagegen hat ihren Ursprung im Jahr 1993, in dem die brasilianische Gracie-Familie das erste „Ultimate Fighting Championship“-Turnier ausrichtete. Ziel der Gracie-Familie war es, ihren familieneigenen Kampfstil („Gracie Jiu-Jitsu“ oder auch „Brazilian Jiu-Jitsu“) als überlegen darzustellen und in der Welt bekannt zu machen. Hierzu lud die Familie verschiedenste Kampfsportler ein und ließ sie in damals noch von fast allen Regeln befreiten Kämpfen gegeneinander antreten. Am Ende sollte die Familie mit ihrem Ziel erfolgreich sein: Royce Gracie gewann das erste Turnier, nachdem er erfolgreich den Boxer Art Jimmerson, den Allrounder Ken Shamrock und Karateka Gerard Gordeau bezwingen konnte. Heute befindet sich die „Ultimate Fighting Championship“ zwar nicht mehr in der Hand der Gracies, jedoch ist sie mittlerweile die größte Promotion der Welt und veranstaltet Events in Ländern wie den USA, England, Deutschland und Brasilien. 

Benötigtes Equipment

Um bei einem modernen Mixed Martial Arts-Kampf mitmachen zu können, wird verschiedenes Equipment benötigt. Zunächst einmal braucht man geeignete Shorts und einen Tiefschutz (Frauen können auf diesen natürlich verzichten). Auch spezielle MMA Handschuhe sind nötig. Der Unterschied zu Boxhandschuhen liegt darin, dass die Handschuhe weniger dick gepolstert sind und außerdem Öffnungen für die Finger haben, damit auch Aufgabegriffe oder Aktionen aus dem Ringen, bei denen das Greifen des Gegners nötig ist, problemlos möglich sind. Außerdem wird wie bei vielen anderen Kampfsportarten auch ein stabiler Mundschutz benötigt, um die Zähne vor allzu harten Schlägen zu schützen.